Liederabend Johannes Martin Kränzle, Bariton, Hilko Dumno, Klavier, So., 02.06.2019, 17:30 Uhr

Achtung: Programmänderung
Es entfallen Lieder von Gustav Mahler und Frank Martin.
Statt dessen Lieder von Robert Schumann und Carl Loewe

Robert Schumann(1810 1856)
Ballade des Harfners (Joh. Wolfgang Goethe)
Der Handschuh ( Friedrich Schiller)
Der Schatzgräber (Joseph von Eichendorff)

Carl Loewe (1796 1869)
Der Totentanz  (Joh. Wolfgang Goethe)
Odins Meeresritt  (Aloys Schreiber)
Archibald Douglas (Theodor Fontane)

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Deux Mélodies Hébraïques (1910)
Kaddisch (Aramäisch)
L'énigme éternelle (Jiddisch)

Richard Rudolf Klein (1921 – 2011)
Zwölf Lieder nach alten jiddischen Weisen (1983)
1   Die alte Kasche
2   S´is nit do kajn Nächtn
3   Rois, Rois wie weit bist du?
4   Kudaj jiddisch?
5   Is gekummen der Vetter Nossn'
6   Sog mir, du schejn Mejdele
7   Bist du mit mir bojges?
8   Dennoch frejlich
9   Er soll leben!
10 Der Rebbe tanzt
11 A Chasn oif Schabes
12 Der Opschijd

Gustav Mahler (1860 – 1911)
Sechs Lieder aus Des Knaben Wunderhorn (1892-98)

Frank Martin (1890 – 1927)
Sechs Monologe aus Jedermann (1943)

„Hie wird kein zweites Mal gelebt!“ klagt der ratlose Jedermann in Hugo von Hofmannsthals gleichnamigem Schauspiel. Das ewige Rätsel der Endlichkeit des Menschen ist gleichsam das Motto dieses eher besinnlichen Liederabends, in dem sich der Starsänger Johannes Martin Kränzle mit Liedern aus dem christlichen und jüdischen Kulturkreis auf Antwortsuche begibt.

Johannes Martin Kränzle
wurde in Augsburg geboren, studierte zunächst Violine und Musiktheaterregie und erhielt nach seinem Gesangsstudium Engagements in Dortmund, Hannover und Frankfurt. Über Jahre erarbeitete er ein breit gefächertes Repertoire von über 120 Partien.

Gastproduktionen führen ihn an Bühnen in aller Welt. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und unterrichtet seit 1991 alljährlich ehrenamtlich als Gastprofessor in Brasilien und seit 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.
Regelmäßig gibt er Liederabende, singt in Oratorien wie Weihnachtsoratorium, Bachs Solokantaten und in Requiems wie War Requiem von Britten und Ein deutsches Requiem von Brahms. Unvergessen ist auch seine Winterreise, in der man ihn 2014 im Freinsheimer Von-Busch-Hof zusammen mit seinem Partner Hilko Dumno hören konnte.

Glücklich überlebt er 2015 eine gefährliche Knochenmarkserkrankung, weil sein Bruder Andreas als lebensrettender Spender einspringt und kann seit 2016 frohgemut und mit großem Erfolg auf die Bühne zurückkehren.

Hilko Dumno
Der Pianist Hilko Dumno ist gebürtiger Westfale. Er hat sich früh für Kammermusik und Liedbegleitung interessiert. Gleich nach dem Klavierstudium an der Hochschule für Musik Detmold/Münster spezialisierte er sich auf diesem Gebiet an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Inzwischen ein etablierter Liedbegleiter, tritt er regelmäßig mit Künstlern wie Christoph Prégardien, Tanja Ariane Baumgartner, Hedwig Fassbender und Johannes Martin Kränzle auf.

Produktionen für den Norddeutschen und Hessischen Rundfunk sowie für Radio de la Suisse Romande und vor allem CD-Einspielungen wie Richard-Strauss-Lieder mit Hedwig Fassbender oder Hugo Wolfs Italienisches Liederbuch mit Christoph Prégardien und Julia Kleiter dokumentieren seine künstlerische Vielseitigkeit.
Seit der Spielzeit 2015/2016 übernimmt Hilko Dumno die Begleitung und künstlerische Programmgestaltung für Liederabende der Oper Frankfurt. Er unterrichtet Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.


Eintritt: 20 €

5,00 € (Reduzierter Eintrittspreis nur für Schüler und Studenten)
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